Zuerst das Fazit
Die Nachtfahrt ist zu allen vier Jahreszeiten möglich; die Unterschiede liegen im Körpergefühl und in der Sicht, nicht darin, ob man etwas sehen kann. Wirklich meiden sollte man Extremwetter, nicht eine bestimmte Jahreszeit.
Frühling
- Angenehmes Körpergefühl, milder Flusswind – eine der besten Zeiten, um auf dem Deck zu sitzen.
- Mehr Regen, Regenschutz mitnehmen, Fahrten können durch Regen beeinträchtigt werden.
- Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bleiben, eine Jacke ist Pflicht.
Sommer
- Tagsüber heiß, die Nachtfahrt wird zur Abkühlung – auf dem Fluss weht ein kräftiger Wind, angenehmer als in der Stadt.
- Öfter Gewitter und starke Konvektion, vor der Abfahrt das Wetter prüfen.
- In den Sommerferien großer Andrang, früh buchen und früh am Anleger sein.
Herbst
- Die meisten halten dies für die angenehmste Zeit: passende Temperaturen, sinkende Luftfeuchtigkeit, gute Sicht.
- An Feiertagen wie dem Nationalfeiertag starker Andrang, mehr Zeit für Warteschlangen einplanen.
- Nachts deutlich kühler, besonders auf dem Deck.
Winter
- Feuchte Kälte ist die größte Herausforderung, die gefühlte Temperatur liegt oft unter der gemessenen – unbedingt dicke Jacke und Windschutz tragen.
- Höhere Nebelwahrscheinlichkeit, kann Sicht und Fahrplan beeinträchtigen.
- In der Nebensaison weniger Andrang, entspannteres Erlebnis.
Drei Dinge, die in jeder Jahreszeit gelten
- Wetter prüfen: Vor allem Wind und Regen beachten, nicht nur die Temperatur.
- Jacke mitnehmen: Auf dem Fluss weht starker Wind, es fühlt sich immer kühler an als an Land.
- Früh buchen: Feiertage und Sommerferien sind absolute Spitzenzeiten, nicht auf Restkarten vor Ort setzen.