Zuerst eine Tatsache
Chongqing ist eine Bergstadt, rund um Chaotianmen verbinden lange, steile Steintreppen die Stadt mit den Anlegern am Fluss. Für Junge ist das eine Sehenswürdigkeit, für gehbehinderte ältere Menschen eine echte Schwierigkeit. Bitte vor der Abreise einschätzen, nicht erst vor Ort.
Vier Etappen von der Tür bis zum Boot
- Zum Anleger: Verkehrsmittel wählen, die bis in die Nähe bringen, Fußwege und Umstiege minimieren.
- Abstieg und Treppen: Handlauf festhalten, langsam gehen, bei Bedarf seitlich stützen lassen.
- Warten: Einen Platz mit Sitzgelegenheit suchen, niemanden lange stehen lassen.
- An Bord: Zwischen Boot und Ufer gibt es Höhenunterschiede und Schwanken, erst auf das Zeichen des Personals hin einsteigen.
Wie man es an Bord bequem hat
- Kabinen mit festen Sitzplätzen bevorzugen, langes Stehen vermeiden.
- Windige Deckbereiche meiden, in der Kabine ist es stabiler und wärmer.
- Beim Aufstehen und Gehen an Bord begleiten lassen, Handlauf benutzen.
- Regelmäßige Medikamente mitnehmen, besonders für Herz-Kreislauf und gegen Reisekrankheit (nach ärztlicher Anweisung).
Wann man besser nicht mitfährt
- Kürzlich akute Herz-Kreislauf-Ereignisse oder ärztlicher Rat gegen die Reise.
- Starke Neigung zur Reisekrankheit ohne verlässliche Gegenmaßnahmen.
- Starke Gehbehinderung ohne Begleitperson.
- Deutliches Unwohlsein am Tag selbst – die Nachtfahrt lässt sich verschieben, die Gesundheit nicht.
Ein Wort an die Begleiter
Mit älteren Menschen unterwegs ist das Tempo wichtiger als das Programm. Eine Sehenswürdigkeit weniger und eine halbe Stunde Puffer mehr sind wertvoller, als alles durchzuziehen.